Verkehrswende Deutschland - jetzt

16.10.2019 - Weniger Autos - eine "Win-Win-Situation"

"Um die Luftverschmutzung - vor allem durch Stickstoffdioxid - zu reduzieren, sei ein wichtiger Schritt, die Zahl der Autos in Städten zu senken, sagt Ortiz. "Wenn wir Luftverschmutzung bekämpfen, bekämpfen wir gleichzeitig auch den Klimawandel, zu viel Lärm und fördern ein gesundes Verhalten", sagt Ortiz. "Es ist eine Win-Win-Situation.""

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26.9.2019 - Jedes Jahr 100 Millionen Autos mehr

"Schätzen Sie doch mal, wie viel Prozent der Zeit ein Auto im Durchschnitt am Tag benutzt wird? Fünf Prozent. Da gibt es also diese Milliarden Haushalte, die 1,2 Milliarden Autos besitzen, dafür manchmal 20 bis 30 Prozent ihres Monatsbudgets ausgeben, und dann stehen diese Fahrzeuge 95 Prozent ihrer Zeit herum. Das ist völliger Schwachsinn. [...] Ich persönlich bin der Meinung, es gibt zu viele Autos."

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14.9.2019 - IAA Demo Frankfurt

"Spielplätze statt Parkplätze, Flaniermeilen statt Blechlawinen, sicheres Radfahren, entspanntes Reisen mit Bus und Bahn kluger Einsatz von erneuerbaren Energien statt klimaschädlichem Benzin und Diesel."

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13.9.2019 - Höchstens dreißig für alle

"In deutschen Innenstädten ist gemeinhin 50 Kilometer pro Stunde erlaubt, auf größeren Straßen manchmal sogar 60 oder mehr. Das ist viel zu viel und heute nicht mehr zeitgemäß."

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8.9.2019 - Wir diskriminieren Menschen, die zu Fuß gehen oder Rad fahren

"Jeder Mensch hat die gleichen Rechte, auch im Straßenverkehr. Aber wir diskriminieren Menschen, die zu Fuß gehen oder Rad fahren. Es gibt oft große Schnellstraßen, aber kein sicheres Netz aus Fahrrad- und Fußwegen. Wenn Regierungen diese Ungerechtigkeit erkennen, dann werden die Infrastruktur und die technischen Lösungen folgen."

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6.9.2019 - Eine Spur weniger und doch kein Stau

"Als Radler an der Gabelsbergerstraße einen eigenen Streifen erhalten, sagen Kritiker ein Verkehrschaos voraus. Doch eine Datenauswertung zeigt nun: Autofahrer sind nur einige Sekunden länger unterwegs.
'Wenn wir über das Thema Verkehr sprechen, lassen wir uns oft von unserer eigenen Wahrnehmung oder Annahmen leiten, die nicht auf Fakten und objektiven Messergebnissen basieren', sagt TomTom-Sprecherin Sarah Schweiger. Die Gabelsbergerstraße 'ist ein schönes Beispiel dafür'."

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31.8.2019 - Autofrei in Hamburg-Ottensen

"Im Hamburger Stadtteil Ottensen sollen zwei Straßen für sechs Monate weitgehend autofrei bleiben. Immer mehr Städte drängen das Auto zurück, um wieder mehr Platz für die Menschen zu schaffen."

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21.8.2019 - 149 Milliarden externe Kosten des Straßenverkehrs

"Die gesamten externen Kosten des Verkehrs belaufen sich in Deutschland für das Jahr 2017 auf rund 149 Mrd. Euro. [..] 94,5% (141 Mrd. €) davon verursacht der Straßenverkehr, 3,8% (5,7 Mrd. €) der Schienenverkehr, 0,9% (1,3 Mrd. €) der inländische Luftverkehr und 0,8% (1,1 Mrd. €) die Binnengüterschifffahrt. Den größten Anteil verursachen mit 41% (61 Mrd. €) die Unfallkosten, dann mit 21% (31 Mrd. €) die Kosten der vor-und nachgelagerten Prozesse, die Klimakosten mit 18% (27 Mrd. €), die Natur und Landschaftskosten mit 9% (13 Mrd. €), die Luftschadstoffe mit 6% (10 Mrd. €) und die Lärmkosten mit 5% (8 Mrd. €)."

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22.7.2019 - Klaus Gietinger: Das Auto muss weg

"Die Städte kommen weltweit zu neuer Blüte, das Leben findet wieder auf der Straße, auf Plätzen und in Cafés statt.
Kinder sind von der Käfighaltung befreit und können herumstreunen. Es gibt keine fußgängerverlassenen Dörfer und Kleinstädte mehr. Alles ist ohne Dreck, Motorenlärm und Todesgefahr. Kleine Geschäfte sind überall lebensfähig, Schulen fußläufig und gefahrlos erreichbar. Mensch und Tier werden nicht mehr überfahren, die Natur atmet auf."

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